Hinterher-Mathe

(Grrr. Mein diebischer, kleiner Neffe hat sich des englischen Ausdrucks im Blog-Kontext bemächtigt, ebenso wie einer ähnlichen E-Mail-Signatur für seine mobilen Mails, wie ich sie habe. Naja, eigentlich fühle ich mich eher geehrt, wenn die Jugend bei mir abguckt… Irgendwann ist die Bande cooler als ich, dann klaue ich bei denen, jawoll!)

Ähm. Eine Sache habe ich noch vergessen, im letzten Beitrag anzumerken. Obwohl man das im Prinzip herauslesen kann, wollte ich noch eines klarstellen: Ich hab‘ es nicht bereut, diese Reise gemacht zu haben. Sicher, man hätte anderswo sicherlich einen angenehmeren, erholsameren Urlaub machen können. Aber ich möchte die Erfahrungen und Erlebnisse nicht missen, die ich gemacht habe. Und es ist so, wie es im Reiseführer steht – diese Nachtfahrten in den Zügen lassen einen ein Stückchen Ukraine hautnah erleben, und ich würde nur jedem mit ein wenig Abenteuerlust, dem Komfort nicht immer so wichtig ist, empfehlen, so eine Tour zu machen.

Gestern, nachdem ich zuhause angekommen war, habe ich noch zwei Stunden am PC verbracht und bin ersteinmal ins Bett gefallen. Als ich aufwachte, fühlte ich mich total fiebrig und unfit. Ich ging trotzdem ersteinmal einkaufen und warf eine Ladung Wäche in die Maschine. Aber ich habe dann doch den Termin heute mit zwei Freunden und deren Kindern abgesagt, erstens fühlte ich mich einfach zu fertig, zweitens soll sich ja niemand anstecken. Es war ja so, wie ich befürchtet hatte: Der Stress und die ungesunde Ernährung so wie der Aufenthalt auf Flughäfen mit den vielen Leuten und Krankheitserregern hat sein Tribut gefordert. Nach dem Wäscheaufhängen nahm ich noch ein rudimentäres Abendessen zu mir. Mit einem Glas frischgepressten Grapefruit/Orangensaft versuchte ich mein Immunsystem, welches sich von unbekannten Krankheitserregern in Rückzugsgefechte hatte verwickeln lasse, zu unterstützten.

Ich ging ins Bett und applizierte Kälte mithilfe eines nassen Waschlappens. Heute morgen wachte ich dann auf – und war wieder fit. Manchmal ist das so. In Dänemark hatte ich mich am Strand einmal total unterkühlt. Mir ging es unglaublich dreckig, Schüttelfrost und so weiter. Aber irgendwie schüttelte mein Körper das innerhalb einer Nacht komplett wieder ab. Scheint doch auf Zack zu sein, das Immunsystem.

Bis irgendwann.

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About michikarl

Ich möchte den Werbetreibenden, die heutzutage mehr Daten über Individuen sammeln als die Geheimdienste dieser Welt, nicht kostenlos Informationen zur Verfügung stellen. Obwohl ich das mit Sicherheit auch hiermit bereits getan habe.
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