Aufstehen war um 07:40 Uhr angesagt. Rein in die Sportklamotten und ab zum Frühstück, wie so oft.
Um 08:30 Uhr stand Depressionsgruppe auf dem Plan, aber nicht bei unserer Bezugstherapeutin, sondern bei einer Oberärztin. Ich weiß nicht, ob ich es schon so explizit geschrieben habe, aber die Chefin des gesamten, medizinischen Stabes ist die Chefärztin Frau Imam Farhat. Den Namen kann ich ruhig schreiben, den kann ohnehin jeder auf der Webseite der Klinik nachlesen. Dann kommen zwei Oberärzte und eine Oberärztin, und dann der restliche, medizinische Stab.
Wie auch immer, das war keine „Depressionsgruppe“, sondern ein Vortrag. Es ging um Medikamente, natürlich insbesondere Antidepressiva. Die Vortragende arbeitete ohne Beamer und Powerpoint, sondern mit einem Flipchart. Zuerst ließ sie das Auditorium alle möglichen Psychopharmaka-Namen in den Raum werfen, die sie in Gruppen unterteilt, an den Flipchart schrieb. Was da alles zusammen kam… eine ganze Menge. Mirtazapin, Valdoxen, Doxepin, Trimipamin, Venlafaxin, Citalopram, Opipramol, nur um ein paar zu nennen. Man mag die Fachleute für Namensfindung von IKEA-Möbeln (gibt es da wohl eine Ausbildung in die Richtung? „Fachwirt für Raumausstatungs-Nomenklatur“ oder so?) für ihren nie enden wollenden Strom an Regal-Neologismen bewundern, die Pharmaindustrie braucht sich da nicht zu verstecken! (Mein Sprüchlein „Die sind ja schlimmer als IKEA!“ erntete im Audiotorium auch einiges an Gelächter.)

Der Flipchart aus dem Medikamenten-Vortrag. Die Pharmaindustrie steht IKEA in der kreativen Namensfindung für ihre Produkte in nichts nach…
Die Einteilung in verschiedene Gruppen hatte ihren Grund, denn die Vortragende hatte die Medikamente nach der Wirkungsweise sortiert. Ich nehme beispielsweise Citalopram, ein sogenanntes SSRI (Selective Serotonin Reuptake Inhibitor oder selektiver Serotonin Wiederaufnahme-Hemmer). Im Gegensatz dazu gibt es die Gruppe der SNRI (Serotonin Noradrenalin Reuptake Inhibitor) und die der trizyklischen Antidepressiva. Ich versuche mal, das so zu erklären, wie ich das so in etwa verstanden habe. Zwischen den Synapsen und Nervenzellen gibt es eine Schnittstelle. Mithilfe von Botenstoffen (oder Neurotransmittern) werden Informationen von Synapsen an die Nervenzellen übermittelt. Die Nervenzellen haben dafür für die verschiedenen Neurotransmitter verschiedene Rezeptoren. Die Neurotransmitter haben verschiedene Aufgaben, um z.B. Gefühle weiterzuvermitteln. Damit kann auch so etwas wie „ich bin satt“ gemeint sein. Die trizyklischen Antidepressiva ist die älteste Variante und machen im Vergleich zu SNRI und SSRI einen „Rundumschlag“, denn sie beeinflussen neben der Serotonin-Rezeptor-Wirksamkeit auch die für Noradrenalin, Dopamin und anderen Neurotransmittern. Was bedeutet, dass man sehr wahrscheinlich die gewünschte Wirkung erzielt, aber eben auch viele Nebenwirkungen, weil man eben viele Neurotransmitter beeinflusst. Laienhaft, wie ich bin, vergleiche ich sie hier einfach einmal mit einem Breitbandantibiotikum. Die SNRI beeinflussen die Neurotransmitter Serotonin und Noradrenalin und sind quasi der Mittelweg, und SSRI beeinflussen nur Serotonin-Rezeptoren. Damit „zielt“ man also am genausten, muss aber halt auch eine genaue Vorstellung haben, was man beeinflussen will. Aber Achtung: Das ist so, wie ich es verstanden habe – vielleicht ist das auch totaler Quark. Also für Dissertationen bitte verlässlichere Quellen verwenden…
Ansonsten ging es noch um die anderen Gruppen, z.B. Neuroleptika, aber darüber wurde nicht so ausführlich referiert wie über die Antidepressiva.
Nach dem Vortrag hatte ich noch genug Zeit, eine wichtige, per Einschreiben gekommene Postsendung an der Rezeption abzuholen und mein Handtuch zu holen. Denn es folgte um 11:15 Uhr Fitnesstraining. Diesmal hatte ich nur für anderthalb Zirkel Zeit, denn ich musste bereits um 12:00 Uhr mit meiner Mit-Patientensprecherin bei der Verwaltungs-Direktorin der Klinik auflaufen.
Hier galt es, über den Inhalt des Kummer-Kastens bzw. persönlich an uns herangetragene Anliegen zu besprechen. Normalerweise läuft das bei der Chefärztin Frau Farhat, aber die ist zur Zeit im Urlaub, daher fand die Besprechung bei deren Chefin statt. Wir gingen die Treppen zum dritten OG zur Verwaltung hoch, fragten uns durch und landeten bei der Vorzimmerdame der Direktorin. Zuerst durften wir nicht näher in das Allerheiligste treten, weil noch vertrauliche Unterlagen herumlagen, wurden dann aber hereingebeten und setzten uns mit der Verwaltungsdirektorin und ihrer Assistentin an einen Tisch.
Zur Sprache kamen die Beschwerden am Essen, verschiedene andere Anregungen und Beschwerden, auch zwei Zettel mit Lob waren dabei, und eine Beschwerde über die zum Teil fehlerhaften und recht spät erscheinenden Therapiepläne. Ich äußerte dazu, dass man hier nach meiner Meinung über einen sehr guten, medizinischen Stab verfüge, deren Wirksamkeit jedoch leider durch eine solch mangelhafte Therapieplanung eingeschränkt wird. Was der Fall ist, wenn da falsche Räume oder Therapeuten stehen hat oder Termine komplett fehlen. Daher sollte man meiner Meinung nach der Therapieplanung mehr Priorität einräumen. Die Direktorin entgegnete, die beste Therapieplanung helfe nichts, wenn jemand sich um 07:00 Uhr krank melde. Das ist sicher richtig, aber vielleicht nicht die ganze Geschichte. Nun, es obliegt mir ja nicht, mir darüber groß Gedanken zu machen, das bringt ja auch nichts. Irgendwie kommen wir ja klar, auch wenn das zur Zeit Patienten wie Therapeuten schon mächtig auf den Keks geht. Und nach Ostern wird es bestimmt wieder besser.
Nach dem Meeting hatten meine Mit-Patientensprecherin und ich noch eine halbe Stunde Zeit zum Mittagessen, bevor das Patientenforum, welches wir zu moderieren hatten, begann. Wir stellten uns also mit den Zetteln aus dem Kummerkasten, einigen Notizen und dem Ordner für Patientensprecher bewaffnet, ans Rednerpult. Der Ordner enthält die Tagesordnung für diese Treffen. Zuerst begrüßten wir pflichtschuldig die Verwaltungsdirektorin und die sonstigen Repräsentanten des medizinischen Stabes, sowie alle Patienten. Anschließend baten wir die Neuankömmlinge der Woche, sich vorzustellen. Dann ging es an den Kummerkasten. Das dauerte eine Weile, weil da schon einiges zu besprechen war. Bei mir war das größte Thema die Beschwerden am Essen. Die Direktorin hatte klargemacht, dass sie höchstes Vertrauen in MediRest setze, und dass regelmäßig Qualitätskontrollen durch das Fresenius-Institut erfolgten. Was nicht die Küche verlasse, dürfe natürlich für künftige Mahlzeiten verwendet werden, was aus der Küche raus sei, würde weggeschmissen. Das Personal müsse in der Küche Haarnetze tragen, aber nicht unbedingt, wenn die außerhalb der Küche unterwegs sind. Ich hatte das Corpus Delicti (Haar) übrigens nicht mitgebracht. Über das trockene Brot und die mangelnde Abwechslung hatte ich mit der Direktorin gar nicht gesprochen, das war mir zu bescheuert. Da sagte ich dann beim Forum lieber meine persönliche Meinung, die ich auch klar als solche ausdrückte, nämlich dass das hier kein Hotel sei. Mir sei das Abendessen mittlerweile auch etwas eintönig geworden, aber dafür haben wir hier einen Supermarkt und Patientenkühlschränke, so dass man dem auch abhelfen könne.

Der Vortragsraum. Hier finden die Vorträge und die Patientenforen statt. Man kann ihn aber auch zum musizieren nutzen (was auch schon gemacht wurde, es gibt ein Klavier und ein Cachon hier), oder zum fernsehen. Gerade schaut hier eine einsame Dame RTL.
Meine Mit-Patientensprecherin verlas die Beschwerden zum Therapieplan und das Statement der Direktorin dazu, sowie einige andere Sachen.
Ich fragte höflich, ob die Leitung noch eine Stellungnahme abzugeben wünsche, dem war nicht so. Dann brauchten wir neue Patientensprecher. Ich erklärte mich von vorneherein bereit, dass noch eine weitere Woche zu übernehmen, aber meine Mit-Patientensprecherin wollte aussteigen. Zunächst meldete sich niemand, aber meine Kollegin kam auf die Idee, das mit den Patientenführungen, die einem schon ziemlich den Feierabend zerschießen, auf mehrere Schultern zu verteilen. Und so erklärten sich doch noch zwei Leute bereit, und meine bisherige Kollegin wollte ebenfalls noch einmal eine Hausführung machen.
Anschließend wollte ich das Forum schon schließen, wurde aber von der Direktorin darauf hingewiesen, dass wir noch die Patienten verabschieden mussten, die die Klinik in der kommenden Woche verlassen (bzw. heute schon verlassen haben). Die Gruppe baute sich vorne auf, und es wurde ein launiges Gedicht von einer Dame, die die Klinik bereits am vormittag verlassen hatte, verlesen. Das war übrigens eine Dame aus meiner Tischgesellschaft, diejenige, die die Fahrt zum Starlight Express initiiert hatte.
Danach konnten wir das Forum schließen. Ich bekam – trotz der kleinen Panne – von verschiedenen Seiten das Feedback, dass wir, oder auch konkret ich, das gut gemacht hätten.
Direkt im Anschluss an das Forum war Walking angesagt. Da es ziemlich kalt und windig war, holte ich nur noch schnell meine Jacke aus dem Zimmer, dann Stöcke, und ab ging es mit der langsameren Gruppe, wieder mal zum stillgelegten Bahnhof Schee. Unterwegs bekam ich von einem Kollegen aus meiner Therapiegruppe noch ein Lob zum Forum, er hätte sich als Patientensprecher absichtlich nicht gemeldet, weil er lernen wolle, auch mal „nein“ zu sagen. In der Tat – nicht „nein“ sagen zu können ist hier das Problem einiger Leute. Dann äußerte sich ein anderer Gruppenkollege, er bewundere das, er könne nicht so vor Leuten reden. Die beiden verstehen sich, glaube ich, untereinander ganz gut, jedenfalls änderte der „Nein“-Sager spontan seine Meinung und meinte, man könne es doch zusammen machen. Das fand ich ziemlich cool von ihm, weil er damit dem Nicht-Redner den Einstieg eröffnete, sich da mal auszuprobieren und zu lernen, vielleicht eine Grenze zu überschreiten. Und dann haben wir beim nächsten Forum nicht mehr die peinliche Situation, dass man nach neuen Patientensprechern fragt, und sich keine Sau meldet. Ich bot natürlich an, die beiden nach Kräften zu unterstützen.
Zurück in der Klinik hatte ich Zeit, zu duschen. Danach war Gestaltungstherapie angesagt. Darauf hatte ich nicht sehr viel Lust, insbesondere, weil ich wieder eine Gruppenarbeit witterte. Dem war dann auch so. Die Therapeutin ist zwar hübsch und sympathisch, aber die Aufgabe, die sie mit unserer Bezugstherapeutin ausgekungelt hatte (da wird eng zusammengearbeitet zwischen Ergo- und Psychotherapie) war schwer zu interpretieren. Wir sollten unsere Ressourcen sammeln, die wir zur Umsetzung unserer Ziele entweder noch brauchen oder die uns bereits zur Verfügung stehen. Klingt banaler, als es ist, insbesondere, wenn man dann in der Gruppe einen Konsens zur Umsetzung finden muss. Zunächst wurde wieder ein „Moderator“ eingesetzt, damit die Besprechung nicht allzu chaotisch wurde. Sehr schnell kam die Idee, dass alle Ressourcen als kleine Bäche dargestellt werden sollten, die in einen großen Fluss münden. Das gefiel sofort sehr vielen, mir auch. Dann kam – etwas spät, wie ich fand – aber von einer einzelnen Person Einspruch. Dann wurde das erstmal wieder verworfen, und stattdessen über eine Straße mit LKWs, die Pakete transportieren, gesprochen, auch über eine Fußballmannschaft, deren Spieler verschiedene Talente mitbringen. Das strengte mich irgendwie alles an. Irgendwie dämmerte mir zwar, dass das Ganze schon einem höheren Zweck dienlich war, nämlich Kommunikationskompetenzen zu trainieren, aber an der Oberfläche konnte ich einfach den Gedanken, „Was soll der Killefit, ist doch scheiß egal, ob wir Autos oder nen Fluss malen, hauptsache, hier wird was fertig, und ich kann mit einigermaßen intakter Laune hier irgendwann wieder raus!“ leider nicht ausblenden. Daher beteiligte ich mich nur spärlich an der Diskussion, weil ich befürchtete, sonst schlechte Stimmung zu verbreiten.
Schließlich wurde es doch ein Fluss. Wir sammelten Ressourcen, dabei „innere“ Ressourcen bzw. Fähigkeiten, die wir mitbringen, aber auch äußere Ressourcen wie „Sonnenaufgang“, „Tiere“, „Musik“ etc. Wir schnitten sehr viele Regentropfen aus Tonpapier aus, schrieben die Stichwörter da drauf und pappten das auf einen großen Papierstreifen. Anschließend gab es eine Feedbackrunde. Einige sahen das Thema verfehlt, auch ich, weil mir der Fluss nicht ausreichend das „Ziel“ symbolisierte (da war zwischenzeitlich noch die Idee gekommen, den Fluss ein Wasserkraftwerk antreiben zu lassen). Anderen gefiel das Werk ganz gut. Die Fragen an jeden waren eigentlich, wie man sich während der Vorbereitung gefühlt hat, und welche von den Ressourcen man bei sich sieht, und welche einem fehlten. Ich äußerte ganz ehrlich meine Probleme mit der Aufgabe, aber ich entdeckte eine Menge der Ressourcen bei mir, aber auch einiges auf der Soll-Seite. Dann wurde aufgelöst, dass es darum gehen sollte, dass wir als Gruppe alle unterschiedliche Ressourcen mitbringen, und jemand vielleicht genau das hat, was jemand anderem fehlt, so dass wir uns innerhalb der Gruppe gegenseitig unterstützen können. Wie auch immer… so eine Gestaltungstherapieeinheit dauert 90 Minuten und ist bei vielen eher nicht so beliebt.
Danach hatte ich bis 19:30 Uhr, zur Patientenführung Feierabend. Ich trank mit der frechen Frau aus Rostock einen „Sweet Love“ mit Karamell-Aroma aus dem Dallucci, während die meisten anderen bei einem Vortrag waren, den wir beide schon gehört hatten, und flachsten herum. Sehr gemütlich. Achja, ich hatte ihr meine Kurzgeschichte zu lesen gegeben und bekam gutes Feedback. Ich hatte auch meinen Laptop mit in der Lobby und Gelegenheit, die Geschichte abzutippen, so dass ich sie hier im Blog veröffentlichen konnte. Später ging es darum, eventuell zur „Aal-Kate“ zu gehen, um Fisch/Sushi zu essen. Zwischendurch entfiel meiner Mit-Patientensprecherin (die freche Frau aus Rostock) und mir, dass wir ja noch die Patienten zu führen hatten, und durch viel „wer kommt mit, wer nicht, machen wir das heute oder morgen“ war plötzlich viel Zeit vergangen, und am Ende wollte man losziehen, aber es ging schon auf sieben Uhr zu. Ich hatte die Führung inzwischen wieder auf dem Plan, schickte meine Mit-Sprecherin zum Fischessen und machte die Führung alleine. Vorher musste ich mich aber noch beeilen, beim regulären Abendessen noch etwas zu bekommen.
Das Patientensprecher-Amt wird – insbesondere von amtierenden Patientensprechern und dem therapeutischen Stab – immer gerne als „Training“ verkauft, für solche, die üben wollen, vor anderen Leuten zu sprechen. Damit habe ich ja kaum ein Problem. Aber ich erkannte, dass es trotzdem Training für mich ist. Die Herausforderung bei mir ist eher, cool zu bleiben, wenn sich Leute verspäten oder gar nicht zu Führung erscheinen. Heute fehlten zwei Leute, aber es war trotzdem kein Problem. Ich saß mit den restlichen sechs oder sieben in einer Sitzecke in der Lobby und machte eine kleine Vorstellungsrunde und erzählte locker das eine oder andere schon mal. So zehn Minuten nach der Zeit zogen wir dann los. Ich machte mir erfolgreich zwei Dinge klar: 1. Wenn jemand zu spät kommt, dann ist das deren Problem, nicht meins. 2. Wer die Führung verpasst, wird hier trotzdem klarkommen.
Eine weitere, etwas nervige Sache ist die elende „Wochenendplanung um 19 Uhr“. Das ist ausdrücklich ein Pflichttermin, man wünscht, dass sich die Gruppen treffen und gemeinsam planen, was am Wochenende so ansteht. Das soll Neulingen die Gelegenheit geben, die Freizeitmöglichkeiten hier zu entdecken, und es wird halt gerne gesehen, dass man sich integriert und gemeinsam etwas unternimmt, anstatt sich in seinem Kämmerlein zu verstecken (und z.B. Blog zu schreiben, höm).
Aber: Das soll zwar gemacht werden, aber es spielt keine Rolle, wo und wann. Auf dem Plan steht aber immer eine konkrete Zeit und ein konkreter Raum, und das ist halt Quatsch, weil das einfach Gruppensache ist, wo und wann man sich da zusammensetzt. So stehen immer wieder Leute vor irgendwelchen Räumen, und nix passiert – das ging mir ganz genauso. Und immer wieder wird gefragt, warum das so ist. Meiner Ansicht nach sollte das vom Therapieplan ganz entfernt werden und von den Bezugstherapeuten kommuniziert werden. Oder es sollte ein Merkblatt dazu herausgegeben werden. Irgendetwas in der Art. Aber ich werde, denke ich, mal einen Zettel dazu ans schwarze Brett hängen. Denn an dem Abend kamen einige Neue zu mir und fragten mich, was das denn solle. Auch die Assoziation, man müsse sein Wochenende mit anderen Patienten verbringen, wurde angesprochen, auch das ging mir selbst schon so. Aber: Auch das ist nicht mein Fehler, eigentlich noch nicht mal meine Baustelle. Wie gesagt: Training.
Nach der Patientenführung eierte ich halt noch ein wenig in der Lobby herum. Einerseits suche ich ja immer gerne die Gesellschaft meiner „drei Lieblingsmädels“. Aber wenn da konkret gerade keine Unterhaltung oder Unternehmung zustande kommt, ziehe ich mich doch lieber irgendwann auf mein Zimmer zurück, blogge und chatte vielleicht noch etwas. So auch heute. Da ich aber nach null Uhr noch nicht fertig war, zog ich es vor, ins Bett zu gehen und den Blog dann am Folgetag weiter zu schreiben.
Inzwischen ist der Folgetag. Also muss ich den Eintrag auch gleich schreiben. Also: Bis gleich.