Status: In einem schwedischen Zug unterwegs nach Stockholm

… so heißt die Station, die wir gerade verlassen haben. In København H bin ich umgestiegen. Die Zufahrt von Osnabrück nach HH war angenehm und am Ende trotz anfänglicher Verspätung sogar pünktlich. Also habe ich den Anschluss problemlos bekommen. Der dänische Dieselzug nach København war leider sehr überfüllt, und irgendwie konnte ich in diesem Zug keine Reservierung vornehmen. Daher war die knapp fünfstündige Reise leider nicht sehr komfortabel, ab Odense (die letzten ca. anderthalb Stunden) hatte ich einen Sitzplatz. In Padborg am Grenzbahnhof wurden tatsächlich die Pässe bzw. Personalausweise geprüft. Aber was soll’s. Ich hab das gut überstanden. Übrigens war es, so, dass wir, solange wir in Deutschland waren, angehalten waren, Masken im Zug zu tragen – in Dänemark haben die meisten (nicht alle) ihre Masken abgenommen.
Nun bin ich gerade über den Øresund gefahren, also schon in Schweden unterwegs Richtung Malmø. Natürlich hab ich dabei nicht getippt, sondern auf die Ostsee geguckt, paar Schiffchen, ein Offshore-Windpark. Aber es geht auch viel durch Tunnels hier.
Achja. Endstation heißt auf Schwedisch offenbar „slutstation“. Wäre ich ein pubertierender Amerikaner, würde mich das vermutlich sehr amüsieren. Die „slutstation“ des Zuges ist mein Ziel, also Stockholm. Planmäßig soll der Zug 23.41 Uhr dort ankommen.
Ansonsten: Ich hab einen Sitzplatz, Strom, WLAN, Bier (zwei Dosen Carlsberg aus dem 7-Eleven im København H), also alles bestens soweit.
