Da Nang, im Hotel 11. Stock, 21.09 Uhr Ortszeit
Mein Wecker war auf 09.00 Uhr gestellt, ich wachte eine halbe Stunde früher auf und döste noch etwas vor mich hin. Dann stand ich auf, duschte und ging frühstücken im 3. Stock. Ich hatte noch etwa eine halbe Stunde Zeit dafür und gönnte mir ein Omelette, welches frisch zubereitet wurde, Bacon, eine Art Pizza-Stück mit Tomatensauce, Pancakes, Mini-Croissants und natürlich frische Früchte (Guave, Wassermelone, Minibananen). Dazu Kaffee, Melonen- und Ananassaft. Hm. Ich stand beim Bacon, als mich diskret die Frau vom Einlass ansprach. Ich dachte, das Problem sei, dass ich meine Karte nicht gelesen werden konnte und sie noch mal meine Zimmernummer brauchte, bis ich verstand, dass mein Stall offen stand. Ups – peinlich, aber kommt vor.
Meine Mitbewohner stießen auch kurze Zeit später dazu, so dass wir zusammen frühstückten. Nach dem Frühstück sollte es etwa ab 10.40 Uhr nach Hội An gehen. Ich war noch kurz auf meinem Zimmer und dann rechtzeitig vor dem Hotel, um vom von der Freundin meines Neffen gecharterten Bus abgeholt zu werden. Meine Mitbewohner kamen, weil gesundheitlich angeschlagen, erst einmal nicht mit, wollten aber später per Grab nachkommen.
Zuerst waren wir etwas außerhalb, an einem in Google Maps nicht näher benannten Flüsschen nordlich des Thu Bồn-Flusses. Hier konnte man Korbboot fahren. Das traditionelle Korbboot ist eine Art offene Halbkugel, die aus Korbgeflecht besteht. Es wurde zum Beispiel zum Transport weniger Personen oder kleinerer Frachten und zum Fischfang benutzt. Diese Boote sind nicht sehr schnell, aber sehr wendig. Heute gibt es sie auch aus Metall und Kunststoff, die Lifeguards am Strand benutzen solche Teile um im Wasser auf die Badenden aufzupassen. Man kann sie auch heute einfach als Touristenattraktion buchen, und sich damit durch die Gegend schippern lassen. Wir waren da nur mit vier Leuten unserer Reisgruppe unterwegs, weil mein Schwager und meine Mitbewohner nicht dabei waren, also hatten wir zwei solche Boote, die beide von weiblichen Skippern mit ihren Rudern bewegt wurden.

Wir bestiegen also die zwei Körbchen, und die Fahrt ging los. Wir hatten Sonne und ca. 25 Grad, und das Ganze war sofort sehr nach meinem Geschmack. Wir fuhren durch natürliche Tunnel aus Wedeln von Wasserkokospalmen. Diese wachsen am Ufer von seichten Flüssen, aber im Wasser und tragen auch Früchte, die allerdings anders aussehen und schmecken als die üblichen Kokosnüsse. Die Schalen der Wasserkokosnüsse haben auch Stacheln, so dass sie ein bisschen aussehen wie überdimensionierte Kastanien.

Es war wirklich herrlich. Zunächst fuhren wir durch diese engen Tunnel, bis wir in breitere Gewässer kamen, in dem auch andere, größere Boote mit Motor unterwegs waren. Aber auch ohne Ende andere Korbboote waren unterwegs. Und die Korbboot-Verleiher (es gab derer mehrere) ließe sich für uns Touristen so einiges einfallen. Auf vielen Korbbooten standen große Lautsprecherboxen, die zum Beispiel den K-Pop-Klassiker „Gangnam Style“ rausbratzten. Dazu gab es Bootfahrer, die ihre Korbboote rasendschnell um ihre Hochachse rotieren ließen. Gegen ein kleines Entgelt konnte man da auch als Passagier mitfahren und sich einmal ordentlich durchdrehen lassen. Auch standen Menschen mit Mikrofonen und großen Boxen auf schwimmenden Bühnen und sangen offensichtlich sowas wie das vietnamesische Äquivalent von Mallorca-Partymusik. Trinkgelder wurden mit etwas Wasser von Korbboot-Passagieren auf die Paddel der Skipper geklebt und an die Animateure herüber gereicht (es gibt hier keine Münzen, sondern nur Papiergeld, welches eigentlich aus einem Polymer besteht – die kleinste Banknote ist 1.000 Dong wert, weniger als 4 Cent. Aber für 5.000 Dong bekommt man im Supermarkt mitunter schon eine Flasche Wasser. Allerdings hatten wir alle kein Geld mitgenommen.

Meine Schwester und ich waren ziemlich ausgelassen und sangen sowas wie „Row, row, row your boat“ oder „What shall we do with the drunken Sailor“ im Boot. Meine Schwester bekam auch mal das Paddel und durfte das Boot bewegen, und sei es nur für ein paar Fotos. Mein Neffe und seine Freundin konnten mit einer Art kleiner Angel Krabben fangen (sie fingen tatsächlich auch eine). Zwischenzeitlich wateten (das Wasser war nicht tief) Leute mit T-Shirts, auf denen eine Kamera abgebildet war, durch das Flüsschen und boten an, Fotos zu schießen. Wir erfuhren von unserer 60-jährigen Skipperin, dass die Leute dankbar für die Touris waren, weil sie eine gute Einkommensquelle darstellten.

Irgendwann waren wir dann wieder am Abfahrtspunkt, das Vergnügen dauerte etwa eine Stunde, was ich auch so für meinen Geschmack genau richtig fand. In der Hütte, wo wir auch losgefahren war, saß eine Reisegruppe aus Deutschland und ließ sich vietnamesisches Essen schmecken, welches sie zuvor selbst im Rahmen einen Kochkurses zubereitet hatte (eine andere Touristenattraktion). Wir bezahlten unser Bootvergnügen und gaben noch ein (für hiesige Verhältnisse) gutes Trinkgeld, weil wir so viel Spaß gehabt haben. Trotzdem kostete die Sache nur 125.000 Dong pro Nase, also weniger als 5 Euro.

Wir gingen zurück zu dem Parkplatz, wo unser Bus geparkt war, und ließen uns nach Hội An chauffieren. Dieser wirklich schöne Ort lud mit seinen Gassen zum Bummeln ein. Allerdings ist es auch ein ziemlich überlaufender Touristenort heutzutage. Anfangs, als wir gegen Mittag eintrafen, war noch nicht so viel los. Mein Neffe meinte, die meisten Touristen kämen erst gegen Abend, wenn die ganzen Lampions an wären. Er kennt sich halt nach anderthalb Jahren hier in der Gegend schon ziemlich gut aus. Wir suchten erst einmal ein Lokal am Thu Bồn auf und nahmen ein Mittagessen zu uns. Meine Family nahm komplett eine für Hội An typische Nudelsuppe, ich entschied mich für Reis mit Huhn auf eine ebenfalls für Hội An typische Art. Das war auch sehr lecker. Ich mag Pho und andere Nudelsuppen, aber ich brauche das nicht so unbedingt jeden Tag.

Meine Mitbewohner hatten sich inzwischen per Textnachricht in „Good Morning, Vietnam“ gemeldet, sie wollten mit einem Grab nach Hội An kommen. Die Autofahrt dauert übrigens etwa eine halbe Stunde. Wir wollten sie nach dem Mittagessen an einer Straßenecke treffen. Sie kamen etwas später als erwartet, weshalb ich zwischenzeitlich noch ein bisschen um den Block ging, um Ingress zu spielen. Dabei entdeckte ich extrem enge Gasse, die aber dennoch von Mopeds befahren wurden. Irgendwann kam die Nachricht, dass meine Mitbewohner eingetroffen seien. Die machten sich dann aber mit meinem Neffen und seiner Freundin schon mal auf die Socken, während meine Schwester ein paar Minuten auf mich wartete.

Quasi auf der anderen Straßenseite hockte mein Schwager und aß ein irgendein Che. Che ist eine Art Süßspeise, ein bisschen wie Pudding aus Reis und/oder Mais. Meine Schwester und ich nahmen ein Che Bap, es war auch sehr lecker, aber nicht so lecker wie das, was wir von Duc’s Frau in Can Tho bekommen hatten. Es kostete 20.000 Dong, also weniger als einen Euro.
Danach zogen meine Schwester und ich zu zwei los, um einen Coconut-Coffee zu finden, möglichst im Schatten und mit Blick auf den Fluss. Wir fanden einen Laden, der Coconut-Coffee war zwar recht teuer und nicht ganz so gut, wie der, den ich in Da Nang hatte, aber wir saßen sehr gut im Schatten und mit Blick auf dem Fluss.

Langsam füllten sich die Straßen, beispielsweise mit langen Schlangen großer Touristengruppen (aus China, wie wir mutmaßten), die ihren Leadern, die kleine Fähnchen hochhielten, hinterherdackelten. Die sahen irgendwie alle nicht so richtig glücklich aus. Naja, es reisen halt nicht alle so privilegiert wie ich mit meinen Familienanschlüssen hier… Außerdem waren vermehrt Fahrrad-Rikschas auf den Straßen unterwegs. Meiner Vietnam-erfahrenen Schwester zufolge war das in den Städten früher durchaus auch eine Methode der Einheimischen, um sich von A nach B fahren zu lassen. Mit dem steigenden Wohlstand allerdings haben heute viele mindestens ein Moped, oder sie nutzen auch die Grabs. Dies degradierte die Rikschas zu einer reinen Touri-Sache, seither fährt meine Schwester, die sich (glaube ich) allenfalls bedingt als Touristin begreift, nicht mehr gerne mit den Dingern. Naja, ich bin ja schon 100% Touri, also könnte ich schon… naja, ein Grab ist einfach schneller.
Nachdem wir unsere Coconut-Coffees ausgetrunken hatten, verweilten wir noch einen Moment und suchten uns dann den größten Teil des Restes der Reisegruppe (außer meinem Schwager). Wir fanden sie zwei lokale weiter am Fluss. Aber wir hatten unterschiedliche Pläne, meine Schwester wollte mir noch eine japanische Brücke zeigen, die hier zu einem japanischen Viertel führen sollte. Als wir ankamen, stellten wir leider fest, dass diese gerade saniert wurde. Also drehten wir noch eine Runde um den Block. Langsam wurde es Abend. Wir hatten um 18.00 Uhr eine Show „Teh Dar, exotic vietnamese tribal live on stage“ gebucht. Da lief in der Reisplanung auch unter dem Namen „Bambus-Zirkus“.
Mehr als eine halbe Stunde vor Beginn waren wir alle vor Ort, es gab einen heißen oder kalten Zitronentee auf’s Haus, wir hatten aber Platzkarten, und ich beschloss, noch eine Ingress-Runde um den Block zu drehen und unterwegs noch ein Huda zu erwerben und zu zischen, was ich auch tat. Meine Schwester informierte mich, dass inzwischen der Einlass begonnen hätte, aber dennoch kein Grund zur Eile bestünde, dennoch nahm ich die kleinere, mögliche Runde und fand mich alsbei wieder am „Lune Theater“ ein. Das war ein kuppelförmiges Gebäude, welches meine Schwester, mein Schwager und ich dann betraten. Wir hatten zusammenhängende Plätze rechts der Bühne, der Rest der Reisegruppe (die U30-jährigen) saßen auf der anderen Seite. Ich hatte leider das Problem, dass ich nicht nur durch mein erwähntes Problem mit dem Steiß Probleme mit dem Sitzen hatte, sondern zusätzlich mit der rechten Hüfte, weil die Sitze nur so halb hoch waren und ich die Gräten aufgrund des geringen Sitzabstandes nicht ausfahren konnte.
Daher hatte ich leider die ganze Stunde Schmerzen in mehreren Körperteilen und konnte die Show icht so richtig genießen und dachte die meiste Zeit „Hoffentlich ist das bald vobei“. Damit tat ich allerdings den Akteuren auf der Bühne schon unrecht, weil die durchaus ablieferten. Die Darsteller:innen waren unterschiedlichen Alters, die jüngsten noch Kinder, einige vielleicht Teenager oder junge Erwachsene, die ältesten schon älter, wenn auch keine Senioren (das ist ohnehin für mich bei den Vietnamesen schwer einzuschätzen, vielleicht waren einige, von denen ich dachte, es sind vielleicht Teenies, schon erwachsen). Die männlichen waren oberkörperfrei und allesamt sehr durchtrainiert. Bei den weiblichen konnte man das aufgrund mehr Oberbekleidung nicht so gut sehen, aber für sie galt wahrscheinlich dasselbe.
Denn künstlerisch war das Ganze eine Mischung aus Athletik, Tanz, Schauspiel und Musik. Die Darsteller zeigten eine Choreographie mit Flicflacs und Salti und vollführten mit teilweise aufgehängten, teilweise von anderen Akteuren gehaltenen, teilweise miteinander verbundenen Bambusstangen faszinierende Kunststücke. Inhaltlich stellte das Ganze das Leben eines Stammes dar – tatsächlich der Jarai, zu denen ja auch die Freundin meines Neffen gehört (das ist eine ethnische Minderheitsgruppe, von der es in Vietnam etwa 500.000 Leute gibt, in Kambodscha weitere 50.000). Weil alle Sprachbeiträge nicht in Vietnamesisch, sondern in Jarai (die Sprache heißt genauso), gehörte also die Freundin meines Neffen zu den vermutlich sehr wenigen im Theater, die verstanden hat, was gesagt wurde. Dennoch war zu verstehen, dass es um Jagd und Krieg und Ernte ging – und um die Nachfolge des Obersten des Stammes. Der war anfangs durch einen amtlich aussehenden Stab zu erkennen, der später an ein jüngeres Mitglied des Stammes weitergegeben wurde.
Eine Szene, bei der ein junger Mann und eine junge Frau an der Spitze eines rotierenden Bambusrohres in luftiger Höher Kunststücke vollführten, erinnerte mich an die Szene mit Zac Efron und Zendaya am Trapez aus „The Greatest Showman“ zu dem Song „Rewrite The Stars“, zumal beide auch ausgeprochen attraktiv waren. Die junge Dame war auf jeden Fall nach meinem Geschmack die hübscheste des ganzen Ensembles, allerdings auch noch sehr jung (wie gesagt, nicht einfach einzuschätzen).
Die Ernte-Szene, die ausschließlich von Darstellerinnen gespielt wurde, gehört zu meinen Favoriten der Show. Die Damen trugen einen Korb auf dem Rücken. Anfangs stellten sie halb-pantomimisch das Einsammeln von Ernte dar. Danach standen sie im Kreis um eine große Trommel, hatten aber alle noch eine kleinere Trommel vor sich. Es waren dann Bälle im Spiel, doppelt so viele wie Darstellerinnen, und die warfen sie dann erst auf ihre persönliche Trommel, von wo aus sie dann entweder ihrem Gegenüber, oder im Kreis herum abprallten. Das Ganze war also eine rhythmische Jonglier-Nummer, und das klang super und sah auch super aus.
Mit gefielen vor allem die artistischen Darbietungen. Einige Szenen waren eher ein wenig meditativ. Und da ich halt Schmerzen hatte, dachte ich dann immer, es möge bitte mal vorangehen. Außerdem nervte mich, dass man insgesamt sehr eng saß und dass irgendwo jemand nicht so ganz verstanden hatte, dass man doch bitte sein Smartphone lautlos stellen sollte, und immer wieder dudelte ein Benachrichtigungston eines Samsung-Handys für eingehende Nachrichten. Mann!
Nach einer für mich schmerzhaften Stunde war die Show vorbei. Es hat mir schon gefallen, was die überwiegend jungen Darsteller:innen auf die Bühne gebracht haben, aber es war halt schmerzhaft, und mit 700.000 Dong ein deutlich schlechteres Preis/Leistungsverhältnis als die Korbboot-Fahrt, wo ich sehr viel angenehmer gesessen habe.

Leider ging es meiner angeschlagenen Mitbewohnerin nicht mehr so gut. Immerhin hat sich der Trip nach Hội An für sie schon auch alleine schon gelohnt, weil sie sich da zwei Kleider gekauft hat. Ihr Freund, der ein Kindheitsfreund meines Neffen ist (dessen ganze Familie ist mit der Familie meiner Schwester seit vielen Jahren quasi seit Krabbelgruppe der Kinder eng befreundet, die Eltern waren auch schon zweimal in Viet Nam) lässt sich in Hội An einen Anzug schneidern. Man kann sich da halt einen maßgeschneiderten Anzug für etwa das Geld machen lassen, dass man bei C&A für einen Anzug von der Stange lassen würde. Oder auch Schuhe. Oder Rucksäcke.

Ich persönlich möchte hier nicht so viel kaufen, um mein Gepäck leicht zu halten, aber ich brauchte halt einen Sonnenhut und habe mir in Hội An noch Sandalen gekauft, weil ich keine dabei habe.
Wie auch immer, nach der Show im Bambus-Zirkus hieß es, den Heimweg nach Da Nang anzutreten. Da ich an dem Tag schon recht viel Geld ausgegeben hatte, entschied ich mich, das Abendessen mal ausfallen zu lassen und kaufte nur schnell im Supermarkt neue Getränke (okay, ich geb es zu, ein paar Huda-Biere zum bloggen, daher kommen übrigens auch alle Tippfehler) zu kaufen. Dann ging ich zum Hotel zurück.
Dort angekommen war es gerade einmal gegen 20.30 Uhr, also fuhr ich zunächst wieder in den 22. Stock, um mir die Rooftop-Lounge und den Infinity-Pool anzusehen. Dort war kaum etwas los. Es kamen noch ein paar Leute dazu, auch ein badender Mann, und ein paar junge Damen. Aber es war sehr leer. Der Pool sah schon einladend aus, und die Cocktails waren auch günstiger als im „Paradise“, der Strandbar vor dem Hotel. Ich spielte kurz mit dem Gedanken, noch mal schnell in die Badehose zu schlüpfen, entschied mich aber, lieber ein paar Huda zu trinken und diesen Blogeintrag zu schreiben. Was ich dann, zurück in 1101, auch tat. Jetzt noch schnell ein paar Bilder hinzufügen, dann ab ins Bett!

Vorschau: Morgen sieht das ursprüngliche Programm meines Neffen und seiner Freundin für Da Nang eine Fahrt zu einem buddhistischen Tempel, Chùa Linh Ứng, vor. Von hier am Strand aus kann man da eine Statue einer „weiblichen Buddha“ sehen. Was es damit auf sich hat: Bisher keine Ahnung, ich war ja noch nicht da. Wir wollen diesmal nicht mit einem gecharterten Bus, sondern individuell (ein Grab-Car für meine Family, eins für mich uns meine Mitbewohner im Hotel) dorthin fahren. Wir haben und noch nicht festgelegt, wann genau, aber wir wollen ausschlafen. Ansonsten steht im Programm zwar (als Möglichkeiten): Beach Barbecue und abends Modern Jive Dance, aber die beiden Punkte lassen die meisten von uns vielleicht ausfallen. Beach Barbecue wäre viel Aufwand für meinen Neffen und seine Freundin, die Jive-Sache ist eher deren Ding, das aber für alle offen ist, man kann entweder selbst tanzen oder einfach zusehen und dabei einen Drink nehmen.
Insgesamt ist es so, dass wir morgen vorerst den letzten Tag in Da Nang haben. Übermorgen starten wir mit einem gecharterten Bus auf eine Rundreise, die uns erst zu einigen Sehenswürdigkeiten, später nach Pleiku zum Têt-Fest mit den Eltern der Freundin meines Neffen führen wird. Das bedeutet: Viel Zeit unterwegs im Bus, viel aufeinander hocken, wenig Zeit alleine. Daher werden wir es morgen vermutlich etwas entspannter angehen lassen, so dass jeder Gelegenheit hat, noch individuelle Dinge zu erledigen. Ich zum Beispiel gehe vielleicht morgen mal in den Rooftop-Pool und ziehe vielleicht noch ein bisschen alleine durch die Stadt. Mal sehen. Ihr könnt es dann ja nachlesen.
Bis denne.