Going solo

Da Nang, im Hotel, 11. Stock, 20.07 Uhr Ortszeit.

Heute war ein Besuch bei Lady Buddha geplant. Das ist eine weibliche Buddha-Statue, die man vom Strand hier vor dem Hotel aus sehen kann. Die Statue liegt auf der Sơn Trà-Halbinsel bzw. auf dem Sơn Trà-Berg auf dem Gelände der Linh Ung-Pagode. Pagoden sind hier wie in anderen asiatischen Ländern eine Riesensache. Ich als Kulturbanause muss erst einmal verstehen, was eine Pagode eigentlich ist bzw. wozu sie benutzt werden. Ursprünglich dienten die Gebäude mit der auffälligen Architektur zum Aufbewahren der sterblichen Überreste erleuchteter, buddhistischer Mönche. Wenn ich es richtig verstanden habe, wird das heute nicht mehr ganz so genau genommen, und Pagoden sind oft Mausoleen für verehrte Ahnen, unabhängig ob erleuchtet oder nicht (es frage mich bitte niemand, wie man unterscheidet, ob jemand das Nirwana erreicht hat oder nicht, ich glaube kaum, dass jemand einen Belichtungsmesser an die sterblichen Überreste hält).

Ich gestehe, ich bin respektlos an dieser Stelle… manche Christen maßen sich ja auch an, zu behaupten, bestimmte Verblichene, meist Angehörige, seien nun bei Gott. Dabei können wir uns das ja auch nur wünschen, aber eigentlich hat nach dem christlichen Glauben Gott selbst alleine das letzte Wort darüber, und wer kann das also schon wirklich wissen? Aber der Vergleich mag auch wieder völlig verfehlt sein, denn ich verstehe viel zu wenig vom Buddhismus. Allerdings – und da hinkt der Vergleich wirklich, scheint es ja so zu sein, dass es hier absolut auf Karma ankommt. Und wenn man mit Menschen so eng zusammenlebt, wie es buddhistische Mönche tun, kann man vielleicht untereinander des anderen Karma besser beurteilen, als wir Christen Gottes Ratschluss beurteilen können. Also, so gesehen…

Ähm. Ich greife vor. Morgens war die Situation die, dass meine Mitbewohnerin hier im Hotel gesundheitlich angeschlagen war und sie und ihr Freund sich dazu entschieden, den vorerst letzten Tag in Da Nang (wir kommen noch mal hierher) zum Entspannen und Genesen zu nutzen. Nun, meine Family (mein Schwager, meine Schwester, mein Neffe und seine Freundin) kennen alle die Sơn Trà-Halbinsel bereits. Warum sollten alle dorthin eiern, nur meinetwegen? Ich entschied mich, da solo hinzufahren. Aber erst einmal gab es Frühstück, wo ich auch meine Mitbewohner traf. Da ich zeitlich recht flexibel war, hatte ich reichlich Zeit, ausgiebig zu frühstücken.

Scharfes Zeug auf 1 Uhr…

Nach dem Frühstück wollte ich einen ATM aufsuchen, mehr Bargeld besorgen und dann noch ein paar Sachen (unter anderem Sonnenschutzmittel, meins war ausgegangen) zu kaufen. Das mit dem ATM erwies sich als schwieriger als angenommen. Der nächstgelegene behauptete zwar nach meinen Eingaben „Transaction completed“, rückte aber weder eine Quittung noch Geld raus. Dasselbe bei einem zweiten Versuch. Ich hoffe, das Ding hat mir jetzt nicht vier Millionen Dong gestohlen… das wäre sehr ärgerlich. In der Schlange nach mir am ATM stand eine junge Frau mit offensichtlich asiatischen Wurzeln und sprach mich in gutem Englisch an, weil sie bemerkt hatte, dass ich unzufrieden war. Sie meinte, die ATMs der lokalen Banken seien für den internationalen Zahlungsverkehr problematisch und empfahl mir, einen ATM der HSBC zu nutzen. Sie beschrieb mir auch den Weg zu einem, ich solle zum Vincom Plaza fahren und fände den über einen Nebeneingang der großen Shopping-Mall. Das gehört offenbar zur VinGroup, einem vietnamesischen Multikonzern, der unter anderem auch Elektroautos herstellt. Kennt bei uns sicher kaum eine Sau, aber hier ein Riesenplayer im großen Spiel.

Wie auch immer, das lag etwa 2,4 km entfernt, ich hatte mich noch nicht eingecremt, weil mir die Sonnecrème halt ausgegangen war, also holte ich mir per App kurzerhand ein Grab, um zur Vincom-Plaza zu fahren, was ich dann also auch tat. Angekommen musste ich mich noch kurz durchfragen, fand dann aber den HSBC-ATM, der mir auch zwei Millionen Dong ausspuckte. Ich hätte das Geld auch über meinen Neffen, der hier natürlich ein Bankkonto hat, besorgen können, er bietet an, dass wir ihm Geld in Euro per Paypal schicken und er rückt dann den Gegenwert in Dong abzüglich der Gebühr, die seine Bank erhebt, raus. Aber ich wollte einfach mal selbstständig und unabhängig an Kohle kommen. Das war, wie sich zeigte, nicht ganz unproblematisch, aber das ist ja auch irgendwie eine Erfahrung, die gemacht werden wollte.

Nun, ich war in der Mall, wollte noch einkaufen, also ging ich in den WinMart, der da drin war, und erstand Wasser, Bier, Kekse und Sonnerschutzmittel. Danach verließ ich die Mall wieder, und rief ein Grab, um wieder zum Hotel zu fahren. Ich hatte kurz überlegt, direkt zum Sơn Trà-Berg zu fahren, was sicherlich günstiger gewesen wäre, aber ich hatte keine Lust, meine Einkäufe durch die Gegend zu schlüren. Also erst mal mit dem Grab ins Hotel, im Zimmer die Einkäufe verstauen, dann Sonnenschutz auftragen, neues Grab rufen und ab zur „Lady Buddha“.

Lady Buddha

Also… es gibt halt Vor- und Nachteile des „betreuten Reisens“. Ich bin ja auch schon so einige Male alleine unterwegs gewesen. Wenn man irgendwo so naseweis wie ich hineinstolpert, dann birgt das Risiken, z.B. mehr Zeit oder Geld einsetzen zu müssen, als geplant war. Andererseits erlebt man so auch Dinge, die vielleicht aufregend oder interessant sind, die man mit einem ganz klaren Plan niemals erlebt hätte. Ich war also alleine unterwegs, und die Locals, meine Schwester und mein Schwager hätten mir die ganze Nummer mit der „Lady Buddha“ bestimmt irgendwie erklären können. So muss ich mich auf das Internet und Wikipedia verlassen. Und „Lady Buddha“, dazu gibt es bei Wikipedia weder in der deutschen noch englischen Version einen Artikel…

Aber ich hab es jetzt doch geschnallt, durch den Artikel über Buddha. Ich bin nämlich in die Verständnis-Falle getappt, Buddha mit dem Religionsstifter Siddharta Gautama zu verwechseln. In der Tat hat dieser den Ehrennamen „Buddha“, aber ein Buddha kann jedes fühlende Wesen werden, wenn es das Nirwana erreicht hat – also auch Frauen, auch wenn Buddha-Statuen (nach meinem offenbar sehr beschränkten Horizont) meist männlich (und adipös) dargestellt werden. In diesem Fall, bei Lady Buddha, war weder das eine, noch das andere der Fall. Wieder einmal zeigt sich: Reisen bildet.

Im Buddhismus versteht man unter einem Buddha ein Wesen, das aus eigener Kraft die Reinheit und Vollkommenheit seines Geistes erreicht und somit eine grenzenlose Entfaltung aller in ihm vorhandenen Potenziale erlangt hat: vollkommene Weisheit (Prajna) sowie unendliches und begierdeloses Mitgefühl (Karuna) mit allem Lebendigen.

Wikipedia

Zu den ersten Dingen, die ich auf dem Gelände sah, waren Schautafeln zum Thema Karma, die sogenannten Tranh nhân quả. Es dauerte eine Weile, bis ich die verstand: Ein Bild symbolisierte immer bestimmtes Verhalten (gutes oder schlechtes), das rechts daneben die Folge davon. Die Bildunterschriften waren zum Glück sowohl vietnamesisch als auch englisch, nur leider habe ich versäumt, die Qualität meiner Fotos zu prüfen, ich kann die englischen Bildunterschriften kaum lesen. Ein Beispiel: Wer seine Hände benutzt, um Gewalttaten an anderen zu begehen, wird in der nächsten Inkarnation ein Wesen ohne Hände (z.B. eine Schlange) sein. Wer seine Schlauheit nutzt, um weniger intelligente Menschen zu betrügen, wird in der nächsten Inkarnation selbst ein weniger intelligenter Mensch sein. Die Illustrationen gefielen mir irgendwie ganz gut, und die Ursache/Wirkung-Erklärungen schienen mir zwar plausibel – allerdings irgendwie auch ein bisschen zu simpel und irgendwie willkürlich.

Ansonsten fand ich nicht viele englischsprachige Erklärungstafeln, außer den Regeln für das Gelände, die den nötigen Respekt gegenüber des buddhistischen Tempelgeländes einforderten. Beispielsweise, dass man vor dem Betreten der Gebäude die Schuhe auszuziehen hatte (das wird hier auch in privaten Häusern sehr ernst genommen) und Hüte abzunehmen hat. Lustig fand ich die Regel, dass man in den Gebäuden nur ein Räucherstäbchen entzünden sollte, damit die Luft atembar bleibt.

To maintain the fresh air within the temple sanctuary, please burn only one incense

Temple rules, Namo Shakyamuni Buddha

Übrigens habe ich gegen die Regel verstoßen, ich hatte gar keine Räucherstäbchen am Mann… ich konnte also nix abbrennen.

Ich erinnerte mich daran, dass ich ja nicht nur Tourist, sondern auch „Agent“ (Ingress) bin, und begann, die Portale auf dem Gelände zu erobern. Neben dem spielerischen Aspekt kann ich daran aber auf meinem Smartphone auch immer sehen, wo ich schon war, und wo nicht. Ich erkundete weiter das Gelände, betrat (natürlich nicht, ohne meine Schuhe auszuziehen und meinen Hut abzunehmen) einige Gebäude, fotografierte nur, wo es erlaubt war und war hoffentlich einigermaßen brav und respektvoll. Wer weiß, was mir sonst in der nächsten Inkarnation droht…

Dieser Teich hat mir gut gefallen, man konnte über Brücken und Steine das Gewässer überqueren

Es gab wunderschön angelegte Gärten, was häufig auf den Geländen von Pagoden zu sehen ist. Auch sie sind wahrscheinlich ein Zeichen der Verehrung der Verblichenen. Statuen, die ich nicht näher verstand, gab es überall haufenweise, innerhalb und außerhalb der Gebäude. Ich näherte mich „Lady Buddha“, und man konnte die Statue auf Bodenlevel betreten, allerdings nicht erklettern. Innen weitere Statuen, Säulen und Blumenpracht. Es gab eine große Pagode, die ich ebenfalls nur auf Bodenlevel betreten konnte. Bei besserer Sicht hätte man vom hochgelegenen Gelände, welches auch „Monkey Mountain“ genannt wird (den einzigen Affen sah ich am Straßenrand bei der Rückfahrt, und den hätte ich wohl auch verpasst, hätte mich der Grab-Fahrer nicht darauf hingewiesen) einen tollen Blick auf Da Nang gehabt, aber der Tag war sehr diesig mit schlechter Sicht – leider. Ich konnte nur die Silhouetten der Hotels am gegenüberliegenden Strand sehen, wo auch mein Hotel liegt.

Die Pagode

Inzwischen hatte ich in der „Good Morning Vietnam“-Gruppe eine Nachricht meiner Schwester erhalten, man könne sich am Strand treffen, um gemeinsam eine Runde zu baden, als Zeit war 15.30 Uhr angepeilt. Ich war bereits seit etwa anderthalb Stunden auf dem Gelände unterwegs und blieb dann nicht mehr lange, bevor ich ein Grab bestellte (ich glaube, ich kriegte dann eins, welches bereits dort auf Fahrgäste auf dem Parkplatz lauerte), um zum Hotel zurück zu fahren.

Nachdem ich dort angekommen war, hatte ich noch etwa 40 Minuten Zeit bis 15.30 Uhr, und ich wollte gerne noch vorher was essen. Man soll ja nicht mit ganz leerem Magen baden, und das Frühstück war schon eine Weile her. Leider hat mein Magen keinen Füllstandanzeiger, aber ich wollte erst an einer Bude am Strand was essen, aber die Dame dort sagte mir, man habe nix zu essen, auch wenn die Tafeln an der Bude was anderes sagten. Ich ging dann zur Strandbar „Paradise“ und orderte einen Burger und ein San Miguel vom Fass. Während ich das verzehrte, sah ich meine Mitbewohner vorüberschlendern, die einen sehr entspannten und gesundheitlich deutlich besseren Eindruck machten, als noch beim Frühstück. Der Entspannungstag ohne Gruppenprogramm schien den beiden gut zu tun. Sie waren auch gerade auf der Suche nach etwas zu essen.

Da sich meine Schwester und mein Neffe, die zum Strand vor dem Hotel kommen wollten, etwas verspäteten, konnte ich nach dem Burger noch locker schnell in mein Zimmer hochfahren, eine Badehose anziehen und mich nochmal eincremen. Ich hatte die beiden gebeten, in der Lobby des Hotels auf mich zu warten, aber ich war zuerst da. In der Lobby gab es für die Hotelgäste Kaffee oder Tee, Obst und Gebäck, also nahm ich eine Tasse Kaffee, ein paar Butterkekse und ein paar Scheiben Wassermelone, um das zu verzehren, während ich wartete. Ein Mann begleitete die Kaffeezeit am Flügel mit einem Potpourri aus Swing-Klassikern wie „Fly me to the moon“. Meine Schwester und mein Neffe tauchten irgendwann auf, und ich besorgte auch für sie Kaffee, Kekse und Melone. Als wir das verzehrt hatten, gingen wir raus an den Strand. Direkt vor dem Hotel durften wir wieder nicht baden, zweihundert Meter südlich aber schon.

Wir hatten wieder viel Spaß in den Wellen. Ich wurde von einem jungen Mann auf Deutsch angesprochen, der auch gerade badete und aus München kam. Überhaupt sind wir schon auf einige Landsleute getroffen (oder zumindest deutschsprachige Menschen), wobei wir nicht unbedingt Lust hatten, mit denen in jedem Fall Kontakt aufzunehmen – ich jedenfalls nicht. Der Münchener war aber ganz sympathisch. Während des Bades hatten mich meine Schwester und mein Neffe versucht, davon zu überzeugen, dass ich doch mit auf eine Massage ins Spa kommen sollte, weil mir das angesichts meiner physischen Probleme (zum Beispiel beim Sitzen) bestimmt gut täte. Aber ich entschied mich dagegen… aus Gründen.

Stattdessen fuhr ich nach dem Bad in mein Zimmer hoch, spülte unter der Dusche das Salzwasser ab und fuhr in den 22. Stock zum Rooftop-Pool. Zuerst bestellte ich mir an der Bar einen Singapore Sling und packte mich dann auf eine Liege am Pool. Der Cocktail kam, und ich chillte eine Weile am Infinity-Pool. Als ich meinen Drink beendet hatte, ging ich noch für eine Weile ins Wasser, um diese Leistung des Hotels dann auch noch mitgenommen zu haben. Zumal ich all solche etwas dekadenten Dinge wie Cocktails am Rooftop-Pool schlürfen noch nicht so wirklich vorher gemacht habe. Es war aber wirklich angenehm auf der Liege, muss ich sagen, und im Pool auch.

Ich spielte danach mit dem Gedanken, diesen Blogeintrag vielleicht später auch in der Rooftop-Lounge bei einem Cocktail zu schreiben, aber andererseits hatte ich noch Bier im Kühlschrank… Zurück im Zimmer nach der Dusche lag ich einen Moment faul auf dem Bett und überlegte, was als nächstes zu tun wäre. Meine Mitbewohner genossen (das hoffe ich zumindest) ihre Zweisamkeit, meine Family war zur Massage im Spa, ich wollte was zu Abend essen.

Ich beschloss, zum „Roots“ zu gehen, einem veganen Restaurant, wo ich schon mal mit meiner Schwester und meinem Neffen gegessen hatte. Ich hatte auch schon ein oder zwei Ideen, was ich essen würde. Aber als ich dort (zu Fuß) ankam, stellte ich fest, dass der Laden zu hatte. Kurzentschlossen setzte ich mich in einem Lokal direkt daneben an einen Tisch, welches vietnamesische Küche anbot. Ich wählte gebratenene Nudeln mit Rind, bekam aber stattdessen eine Pho mit Rind. War auch okay für mich… allerdings hatte ich wieder einen kleinen Scoville-Unfall. Ich packte drei Scheiben Pepperoni rein und gabelte dann mit meinen Stäbchen offenbar eine Spur zu gierig darin herum, so dass ich eine der Scheiben so mit wegfutterte und gleich einen Schock-Schluckauf bekam. An sich sollten die Scheiben nur der Suppe etwas mehr Schärfe geben, ich wollte die nicht mitessen. Ich muss besser aufpassen. Zum Glück gab es reichlich Salat und Sprossen dazu, das half, wieder in den grünen Bereich zu kommen. Ich wurde von zwei Mädchen, noch Kindern bedient, und ich fragte mich, ob die das wohl freiwillig machten, oder aus purer finanzieller Not der Eltern/Betreiber heraus. Ich vermute, dass das nicht so ungewöhnlich hier ist, dass Kinder schon mit anpacken, was bei uns verpönt ist mit unseren hohen Vorstellungen moralischer Standards ist halt anderswo auf der Welt einfach nicht mit der Realität vereinbar.

Immer Nudelsuppe muss nicht sein, manchmal aber schon. Auch wenn Unfälle passieren.

Nach dem Essen begab ich mich dann wieder ins Hotel und begann diesen Beitrag zu schreiben. Nebenbei läuft ein Musiksender zur Berieselung am Rande. Hm. Immer wenn K-Pop (Popmusik aus Südkorea) läuft, ertappe ich mich bei der Frage, ob die hübschen, jungen, aber auch irgendwie stereotypen Asiatinnen, die auf dem Bildschirm herumzappeln, überhaupt wirklich existieren oder nur Schöpfung einer künstlichen Intelligenz sind. Ich habe gelesen, dass das bei K-Pop längst gemacht wird. Denn AI-generierte Musiker sind kostengünstig und begehen nicht irgendwann aus emotionaler Überlastung durch Überglorifizierung ihrer Fans Suizid.

Zwischenzeitlich bekam ich eine Nachricht der Family, ob ich Lust hätte, zur Wohnung im Wohnkomplex „The Monarch“ zu kommen, um ein oder zwei Runden „Heckmeck am Bratwurmeck“ (landläufig nur „Wurm“ genannt) zu spielen. Aber ich war gerade im Flow, das hier zu schreiben und hatte auch nicht wirklich Lust, das Hotel noch einmal zu verlassen. Und damit endet mein Tag und der Beitrag.

Das Programm, das mein Neffe und seine Freundin für Da Nang zusammengestellt haben. Sie sind übrigens unten bei „Modern Jive“ zu sehen. Grüner Haken: Gemacht, rotes Kreuz: nicht gemacht.

Vorschau: Morgen geht es auf Roundtrip mit einem gecharterten Kleinbus. Ziel für die Übernachtung ist Quang Ngai. Unterwegs machen wir ein paar Stopps, unter anderem noch mal in Hoi An, vielleicht kann man da schon Klamotten abholen, die sich die anderen teilweise haben schneidern lassen? Außerdem steht noch Baden in Bai Rang an. So ganz habe ich es nicht verstanden, wenn ich es mir auf Google Maps ansehe, sieht das sehr chaotisch aus, aber vielleicht habe ich die Ortsnamen auch nicht so richtig auf dem Schirm. In der vietnamesischen Sprache sind diese ganzen einsilbigen Worte (wie eben auch Ortsnamen wie Viet Nam, Da Nang, Can Tho…) sehr missverständlich, wenn man sie ohne die Akzente schreibt oder ausspricht… Jedenfalls sieht es so aus, als ob morgen sowohl Stadt, Dschungel als auch Strand anstünden. Jedenfalls soll es um 09.15 Uhr losgehen, bis dahin müssen wir gefrühstückt, gepackt und ausgecheckt am Start sein. Ich werde berichten.

Bis denne!

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Ich möchte den Werbetreibenden, die heutzutage mehr Daten über Individuen sammeln als die Geheimdienste dieser Welt, nicht kostenlos Informationen zur Verfügung stellen. Obwohl ich das mit Sicherheit auch hiermit bereits getan habe.
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