Regen und Warnstreik: Willkommen zuhause

Zuhause, Rückkehr -1Tag, 21.05 Uhr Ortszeit

Der Flug mit einem etwas älteren A330-300 von Istanbul nach Hamburg dauerte netto etwa zweieinhalt Stunden und war ohne nennenswerte Erlebnisse. Der Vogel flog sehr ruhig, allerdings merkte man in der Kabine anhand des älteren Entertainment-Systems (bei mir war die Bedienungseinheit defekt, und der Touchscreen reagierte auch nicht so gut), dass das Flugzeug schon etwas älter war, als die A350, mit denen wir insgesamt dreimal geflogen sind. Immerhin gab es noch ein zweites Frühstück.

A330-300 nach der Landung in Hamburg-Fuhlsbüttel

Nach der Landung in Hamburg-Fuhlsbüttel begaben wir uns durch die Passkontrolle zum Baggage-Claim. Es dauerte ungewöhnlich lange, bis wir alle unser Gepäck wiederhatten. Danach gingen wir zur S-Bahn-Station und fuhren zum Hauptbahnhof.

Mein ICE nach Osnabrück ging ab 12.45 Uhr von Gleis 14, der Metronom meiner Schwester und des Freundes meines Neffen, die beide im selben Ort wohnen, zehn Minuten früher von Gleis 13. Ich hatte noch genug Zeit, mir bei „Franz & Friends“ zwei Franzbrötchen und ne Flasche Wasser für die Heimfahrt zu kaufen.

Am Gleis verabschiedete ich mich von den zwei verbliebenen Mitglieder der zwischenzeitlich 7-köpfigen Reisegruppe. Mein Zug kam mit fünf Minuten Verspätung, war aber dann pünktlich in Osnabrück. Ohne Reservierung war es kein Problem, einen Sitzplatz zu finden, die Fahrt war also rundum kein Problem.

Osnabrück begrüßte mich mit einem Regenschauer und einem Warnstreik der Busfahrer. Draußen an den Bushaltestellen sah ich auf einem Display keinen einzigen Metrobus angekündigt; ich fahre gerne mit der M2 nachhause. Ich nahm den erstbesten Bus erst einmal bis zum Neumarkt, um mich da neu zu orientieren. Als ich da auch keine Optionen, bald nachhause zu kommen, sah, nahm ich mir ein Taxi. Mehrere davon lauerten in der Nähe auf Kunden, die dasselbe Problem hatten wie ich.

Das Taxi kostete 17,50 Euro, ich bezahlte inkl. Trinkgeld 20 Euro. Das entspricht ungefähr 500.000 VND. Damit kann man, wenn man sparsam ist, in Da Nang auf der Straße, von ein Banh Mì 20.000 VND und ein Kaffee 15.000 VND kosten, bis zu fünf Tage essen und trinken, ohne selbst zu kochen. Oder zwei Stunden mit ein Grab unterwegs sein.

Aber egal… ich war kurz nach 15.00 Uhr zuhause. In Saigon waren wir um etwa 18.00 Uhr Ortszeit (also hier 12.00 Uhr) mit einem Grab zum Flughafen gefahren. Ich war also insgesamt ca. 27 Stunden unterwegs gewesen, mit Auto, Flugzeug, nochmal Flugzeug, Bahn, wieder Auto. Ersteinmal war ich dankbar, wieder heil zuhause gelandet und noch einigermaßen fit zu sein (abgesehen von leichten Kreislaufaussetzern auf dem Bahngleis in HH, wenn ich auf mein Handy guckte).

Ich packte meinen Koffer aus und dann die Wäsche in die Waschmaschine. Für die anderthalb Stunden Waschzeit packte ich mich selbst dann ins Bett. So widerstrebend, wie ich, als mein Handywecker dann klingelte, damit ich die Wäsche aufhängen würde, bin ich kaum jemals zuvor aus dem Bett geklettert.

Nach dem Aufhängen der Wäsche und einer Dusche ging ich wieder ins Bett. Es war ca. 19.00 Uhr, eigentlich noch viel zu früh und ein klassischer Jet-Lag-Fehler. Aber ich konnte der Anziehungskraft der Matratze einfach nicht wiederstehen. Um kurz vor 06.00 Uhr wachte ich auf, aber das waren dann offenbar über 10 Stunden Schlaf dazwischen. Ich schlief oder döste dann noch bis 08.00 Uhr, danach war bald Aufstehen angesagt, weil ich heute auch direkt wieder meinen ersten Arbeitstag hatte.

So, das war’s eigentlich mit der Viet Nam – Reise. Vielleicht schreibe ich noch einen Beitrag in den kommenden Tagen mit einem Fazit und einer Galerie mit meinen Lieblingsbildern, aber im Wesentlichen war es das. Vielen Dank fürs Mitlesen und alle Kommentare und Likes.

Bis zum nächsten Mal.

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About michikarl

Ich möchte den Werbetreibenden, die heutzutage mehr Daten über Individuen sammeln als die Geheimdienste dieser Welt, nicht kostenlos Informationen zur Verfügung stellen. Obwohl ich das mit Sicherheit auch hiermit bereits getan habe.
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1 Response to Regen und Warnstreik: Willkommen zuhause

  1. Avatar von Peter Karl Peter Karl sagt:

    Wir sind froh und dankbar, dass Du heil gelandet bist. Auf ein Fazit der gesamten Unternehmung sind wir sehr gespannt.
    Bis denne – Deine Eltern

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