Frankfurt am Main

So, ich bin wieder in Deutschland. Der Flug war recht ereignislos, ich habe in „Betreutes Trinken“ einige Seiten gerissen. Es gab Hühnchen, Salat, Brötchen mit Emmentaler, Apfelstreuselkuchen, zwei Wahrsteiner. Kaptiän Krallmeier, der uns an Bord begrüßte, hatte für meinen Geschmack nicht so die markante Flieger-Stimme, die einem Respekt und Vertauen einflößt. Eher leicht verschnarcht. Der 1. Offizier, der sich in der Luft dann meldete, um Flughöhe, -Route und voraussichtliche Ankunftszeit zu vermelden, klang da deutlich Klischee-entsprechender.

Die Flugroute führte uns dann lt. Information vom Copilot über Zypern, Türkei, Rumänien, Bulgarien und München nach Frankfurt. Bei der Landung hatte ich den Eindruck, dass der Pilot weit vom Anfang der Landebahn entfernt aufsetzte, aber so ein A321 braucht ja auch nicht so viel Landebahn wie eine 747 oder ein A380. Das war so ungefähr um 19.40 Uhr ein, 20 Minuten vor Plan. Es dauerte auch ein bisschen, bis die uns einen Passagiertunnel andocken konnte, so richtig hatte man wohl noch nicht mit uns gerechnet. Dann meldete sich der Kapitän noch mal und meinte, irgendwas wäre ja immer, und man würde uns eine Gangway schicken und dann mit dem Bus zum Terminal karren, das war offenbar nicht der ursprüngliche Plan.

A321 - gelandet

A321 – gelandet. Das Bild habe ich noch vom Bus aus mit dem Schlaufon geknipst.

Also raus aus dem Flieger, rein in den Bus. Am Terminal durch die Passkontrolle, Koffer abgegriffen und bei meiner Frankfurter Gastgeberin, die noch im Büro bei der Arbeit war, gemeldet. Mein Frankfurter Gastgeber konnte diese Rolle diesmal nicht erfüllen, weil geschäftlich an diesem Wochenende unterwegs. Wir hatten dann noch ein bisschen Kommunikationsprobleme, weil aus irgendeinem Grund meine sämtlichen Telefontöne im Menü „Eingabehilfen“ deaktiviert waren und ich deshalb nicht gehört habe, wenn ich angerufen wurde. Ich fuhr dann vom Regionalbahnhof am Flughafen zur Hauptwache, wo ich dann meine Frankfurter Gastgeberin an Gleis 2 aller Abstimmungsprobleme durch die Anwandlungen meines Schlaufones traf.

Bettwäsche

Bettwäsche bei meiner Frankfurter Gastgeberin – sehr praktisch, wenn man mal nicht einschlafen kann.

Wir fuhren dann zusammen zu ihrem Wohnviertel, kauften vorher noch ausreichende Mengen an Goldstar Pfungstätter ein und gingen dann zu ihrer Wohnung. Dann wurde noch Pizza geordert, zu Abend gegessen, viel geredet und ab ins Bett. Bis morgen!

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About michikarl

Ich möchte den Werbetreibenden, die heutzutage mehr Daten über Individuen sammeln als die Geheimdienste dieser Welt, nicht kostenlos Informationen zur Verfügung stellen. Obwohl ich das mit Sicherheit auch hiermit bereits getan habe.
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3 Responses to Frankfurt am Main

  1. Avatar von satayspiess satayspiess sagt:

    Blöd ist aber doch, dass zum Zählen der Schafe das Licht angemacht werden muss, was wiederum nicht förderlich fürs Einschlafen ist. Oder? 😀
    Welcome home!

  2. Avatar von Elisabeth van Nguyen Elisabeth van Nguyen sagt:

    Auch von mir ein herzliches Willkommen, lieber Michi! Ich bin dann doch froh, dass Du unbeschadet wieder da bist und hoffe, dass Dein Gesamtresumee positiv ausfallen wird – trotz Luftalarm und nahöstlicher Mentalität im muslimischen Viertel! CU soon!
    P.S. Bei mir nebenan im Wohnzimmer herrscht gerade ohrenbetäubender Lärm: René feiert schnell noch mal seinen 13. Geburtstag nach, bevor er ja in elf Tagen 14 wird – und absolutes Novum bei ihm: es sind auch zwei Mädels dabei!!! Man war schon bowlen, trinkt jetzt Kaffee stilvoll mit Latte Machiato) und guckt gleich Wutprobe…

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