Stockholm & Kopenhagen: Rückfahrt und Fazit

Status: Nach zweitägigem Aufenthalt bei meinen Eltern bei HH jetzt unterwegs nach Osnabrück, Zwischenhalt in Bremen bei Kaffee und Gebäck

Vorgestern, am Dienstag, hieß es Abschied nehmen von Kopenhagen. Nach dem Aufstehen, Duschen, Frühstücken (im Hotel) und Zusammenpacken ging ich ein letztes Mal zum Hauptbhnhof. Von dort ging es dann in weniger als fünf Stunden zum Hamburger Hauptbahnhof.

Ich verbrachte die Zeit zunächst damit, Fotos zu kopieren und zu sortieren, ich stellte schon mal eine kleine Diashow zu Stockholm zusammen. Mein reservierter Platz war ein Fensterplatz an einem Tisch, der Zug ein IC der DSB (also der dänischen Bahn). Mir gegenüber saß ein junges, verliebt turtelndes Paar. Als wir schon in Deutschland waren (ich weiß das, weil wir da alle wieder Masken aufgesetzt hatten, wie es im Zug in Deutschland halt Pflicht ist), bat mich der junge Mann, ein Foto von ihm und seiner Freundin zu machen – und zwar mit einer simplen, aber konventionellen Kamera mit Film. Das scheint wieder ein bisschen eine Renaissance zu erleben. Wegen der Masken verzichtete ich auf ein „Cheese“.

Danach kamen wir aber ins Gespräch. Es waren junge Schweden, er aus Stockholm, sie aus einem kleineren Ort außerhalb, die noch am Anfang einer großen Tour per Interrail waren. Ihr nächstes Ziel war, aus Kopenhagen kommend, Amsterdam. Wir unterhielten uns sehr angeregt bis zur „Slutstation“ Hamburg Hbf. Daher kam mir die Fahrt am Ende nicht allzu lang vor. Am Hbf stieg ich um in einen Zug nach HH-Harburg und von dort fuhr ich per Bus zu meinen Eltern. Meine Mutter hatte am Folgetag Geburtstag, außerdem hatte mein jüngerer Neffe eingeladen, seiner Gesangsabschlußprüfung an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater beizuwohnen, daher machte ich für zwei Nächste hier Station, bevor ich mich wieder nachhause auf den Weg machte.

Nun also zum Fazit. Zum Reisen mit der Bahn kann ich sagen, dass es zwar auf der Hinfahrt zwischen Hamburg Hbf und København H ungemütlich war, weil ich so lange stehen musste, aber ich bin dennoch unter dem Strich sehr zufrieden, weil alles pünktlich war und ich immer alle Anschlüsse erreicht habe. Würde ich wieder machen. Es gibt noch viele interessante Städte in Europa, die man mit der Bahn erreichen kann.

Zu der möglichen Frage, ob mir Stockholm oder Kopenhagen besser gefallen hat: Ich würde sagen, Stockholm. Das ist aber nicht ganz fair, weil ich dort z.B. besseres Wetter hatte und besser gelaunt war. Was ich aber objektiv sagen kann: Es gibt einfach mehr Wasser in Stockholm als in Kopenhagen, es hat mir halt gefallen, über die Brücken von Insel zu Insel zu spazieren, und es ist einfach schön am Wasser. In Kopenhgen gibt es den einen oder anderen Kanal und den Hafen, aber das ist dann eher mit Hamburg zu vergleichen. Beide Städte haben für kulturell Interessierte unheimlich viel zu bieten, beides sind Hauptstädte von Nationen, die ein Monarchie haben, also gibt es in beiden Städten große Paläste, die man besichtigen kann. Ich hatte den Eindruck, dass Kopenhagen vielleicht kulturell ein wenig mehr bietet, es verfügt über sehr viele Kunstmuseen. Insgesamt sind auf jeden Fall beide Städte sehenswert und haben sehr viel zu bieten.

Das war es dann auch schon für dieses Mal. Vielen Dank fürs Mitlesen und…

bis irgendwann.

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Ich möchte den Werbetreibenden, die heutzutage mehr Daten über Individuen sammeln als die Geheimdienste dieser Welt, nicht kostenlos Informationen zur Verfügung stellen. Obwohl ich das mit Sicherheit auch hiermit bereits getan habe.
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1 Response to Stockholm & Kopenhagen: Rückfahrt und Fazit

  1. Avatar von Peter Karl Peter Karl sagt:

    Lieber Sohn, vielen Dank für die vielen z.T. ja auch recht
    aufwändigen/ausführlichen Berichte!

    Deine Eltern

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