Marmorne Berge, Kaffee mit Kokosnüssen, salziges Wasser und feuerspuckende Drachen

Da Nang, im Hotel 11. Stock, 18.02 Uhr Ortszeit.

Gestern, nachdem ich meinen Blogeintrag geschrieben hatte, entschied ich mich, noch kurz auf einen Cocktail zum Strand zu gehen. An der Bar unmittelbar beim Hotel empfing mich direkt eine bekannte Melodei, und ein junger Aushilfs-Sinatra begann prompt, „Girl vom Ipanema“ zum Playback zu singen. Na, wenn das mal nicht klischeehaft ist…

Es gab auch viele Sitzgelegenheiten und eine große Leinwand, auf der Asia Cup (Australien gegen Südkorea) lief. Nachdem ich mich dem Wasser genähert hatte, bestellte ich mir an der Bar eine Piña Colada und setzte mich damit auf einen Liegestuhl mit Blick auf das Meer.

„If you like Piña Colada, getting caught in the rain. If you’re not into yoga, if you have half a brain…“

Nach meinem Drink begab ich mich zurück ins Hotel zur Nachtruhe.

Mein Wecker war zu 08.30 Uhr gestellt, aber ich war schon um 08.00 Uhr wach. Also erledigte ich die Morgenroutine und begab mich in die dritte Etage zum Frühstück, was inklusive war. Übrigens in einem 4,5 Sterne-Hotel, welches der Freund meines Neffens für 216 Euro für 5 Nächte (Neujahrs-Special) geschossen hat. Mit großen Zimmern, großzügigem Bad inkl. Badewanne, Rooftop-Infinity-Pool, Fitness-Center und was weiß ich nicht noch allem. Ich war noch nie so luxuriös untergebracht. Der Strand ist einfach nur auf der anderen Straßenseite.

Mein Zimmer, vom Schreibtisch aus gesehen. Das Bad hat eine gläserne Wand, dahinter sieht man die Badewanne. Die nutze ich wahrscheinlich nie – ich hab schließlich den Rooftop-Pool und das Südchinesische Meer als Alternativen…

Um 08.30 Uhr war ich im Frühstücksraum. Das Buffet war riesig. Es gab asiatisches Frühstück (Nudelsuppe und andere warme Gerichte), europäisches Frühstück (mit verschiedenen Brotsorten, Croissants und anderen Backwaren und Aufstrichen), amerikanisches Frühstück (mit Pancakes und Eiern, die man sich nach Gusto frisch zubereiten lassen konnte), Joghurt, Cerealien … und selbst der Kaffee schmeckte ganz gut (das können die Vietnamesen nicht unbedingt so nach europäischem Geschmack, außer natürlich Coconut-Coffee, aber dazu später). Ich nahm erst nur etwas zu trinken, weil ich noch auf den Freund meines Neffen und seine Freundin wartete. Dann nahm ich eher ein einigermaßen leichtes Frühstück zu mir, weil ich nicht mit so vollem Bauch zu den Marmorbergen (dem heutigen Sightseeing-Programmpunkt) wollte.

Heute mal leichtes Frühstück, eher europäisch.

Okay, ich holte mir noch ein paar Pancakes dazu… Nach dem Frühstück bestellten wir uns zu dritt ein Grab (4-Seater Car) zur Ticket-Booth der Marmorberge. Wir kriegen gegebenenfalls unsere Meeting-Points mit meiner Familie per Whatsapp und können die einfach in die Grab-App kopieren und die Fahrt dann buchen. Ist echt einfach.

Angekommen an den Marmorbergen (wenn ich es richtig verstanden habe, sind das eigentlich Berge, die viel Marmor enthalten, trafen wir den Rest der Crew außer meinen Schwager, der nicht an dem Ausflug teil nahm sondern lieber ein Auszeit nahm. Wir lösten Tickets und nahmen nicht den Aufzug, sondern die steilen Treppen nach oben. Dort, wohin der Aufzug führt, befindet sich eine Pagode, ein Tempel für religiöse Handlungen wie Meditation, der offen für Touris ist, solange man die Schuhe auszieht und sich benimmt. Ich glaub, ich hätte mein Bier nicht mit reinnehmen dürfen (nur Spaß, ich war gar nicht drin). Ansonsten viele Drachen, Figuren, Buddhastatuen… soweit ich meine Schwester verstanden habe, war das mal eher wirklich ein religiöser Ort für Andacht und innere Einkehr, aber inzwischen ist es eher eine Touristenattraktion. Es gibt noch eine andere, ältere Pagode, die wir auch von außen gesehen haben, die wirklich eher noch dem ursprünglichen Zweck dient.

Drachen überall … auch hier in den Marmorbergen

Die Marmorberge sind insgesamt ein größerer Komplex von Hügeln und Höhlen, wir haben auch nicht alles komplett erkundet, weil ein Mitglied der Reisegruppe gesundheitlich etwas angeschlagen ist und wir auch so schon echt viel Zeit dort verbracht haben. Immerhin kletterten wir bis zum Gipfel, und dabei haben wir zwar viele Treppen mit Geländer erklommen, aber einige Ecken waren nur durch ein bisschen Felskletterei zu erreichen. Ich bin froh, dass ich das mit meinem Hüftschaden alles gepackt habe, es gab ein paar schwierige Ecken. Auch waren wir in einer der Höhlen, in der auch beleuchtete Statuen zu sehen waren.

In einer der Höhlen… die Göttin des Lichtes preist die Erfindung von Thomas A. Edison … oder so ähnlich

Unterwegs zum Gipfel gab es tolle Aussichtspunkte, von denen aus man absolut tolle Bilder machen konnte. Die Kletterei hat sich dafür wirklich gelohnt, ich habe aber viel Schweiß gelassen. Zum Glück gab es zwischendurch Möglichkeiten, sich auszuruhen und Wasser, Kokosnüsse und andere Drinks zu kaufen. Ein Wasser kostete zwar 20.000 Dong (so 80 Cent) und war damit sauteuer (im Supermarkt kostet es zwischen 5.000 und 10.000 Dong), aber äh, ich bin ja im Urlaub, da kann ich es auch mal richtig krachen lassen!

Zurück am Fuß des Berges nahm ich mit meinen Hotel-Mitbewohnern ein Grab-Car zurück zum Hotel. Der Freund meines Neffen und seine Freundin zogen es vor, zwischenzeitlich ihre eigenen Wege zu gehen, ich hatte mich mit meiner Family zum Kaffeetrinken und einen Mittagssnack in einer Location in der Nähe des Hotels (10 Minuten zu Fuß) verabredet, die die Locals hier (mein Neffe und seine Freundin empfahlen). Mein Neffe hatte auch mal eine Wohnung hier in der Nähe, seine Freundin hat hier in diesem Hotel mal gearbeitet, also kennen beide die Ecke hier gut. Nachdem ich noch kurz ein paar Sachen ins Hotelzimmer gebracht hatte, ging ich bestens gelaunt zu dem kleinen Café. Unterwegs wurde ich von einem Moped-Fahrer angequatscht, der mich fragte, woher ich sei. Germany. Hamburg? Yes, exactly! Ich dachte erst, er wolle mir, wie viele Moped- oder auch Autofahrer eine Fahrt irgendwohin verkaufen. Es ging aber um „Bum-bum Massage“, was ich nicht so richtig verstand (klang auch eher wie „Bum-bum Massa“. Bis er mir auf dem Handy ein Bild einer leichtbekleideten Dame zeige. Aaaach so, daher pfeift der Wind. Ich sagt nur „Beautiful, but thanks“ und ging meiner Wege.

Im Café gab es einen Coconut-Coffee und ein paar Frühlingsrollen. Ich war bisher nicht unbedingt ein Freund geeister Kaffees, aber der Coconut-Coffee war der Hammer! Richtig lecker.

Im Café für Frühlingsrollen und Coconut-Coffee

Danach machte ich mich wieder auf den Weg zuück ins Hotel, unterwegs besorgte ich noch Getränke. Ich hatte mich vielleicht mit den anderen etwas missverstanden, es sah erst so aus, als würde keiner mehr wirklich an den Strand wollen, aber ich bekam dann doch noch die Nachricht in der „Good Morning, Vietnam“-Chatgruppe, dass meine Schwester und mein Neffe doch noch baden wollten und wir verabredeten und für den Strand direkt vor meinem Hotel.

Nachdem ich mich in eine Badehose gezwängt, ein Handtuch übergeworfen und zwei Bier eingepackt hatte, fuhr ich mit dem Fahrstuhl runter und überquerte die Straße vor dem Hotel. Noch niemand von den beiden zu sehen. Hm. Es hingen roten Flaggen mit „Baden verboten“-Schildern da, also machte ich nur erst mal die Füße nass und wolle mich aufs Handtuch packen. Indes, das ist nicht mehr sehr bequem für mich, unter anderem vielleicht wegen meines Hüftschadens. Immer noch keine Schwester, kein Neffe. Ich hatte mein Smartphone nicht mitgenommen, gar keine Wertsachen, nur meine Keycard für das Hotel. Unschlüssig, ob ich ins Zimmer zurückkehren oder vielleicht ein paar Hundert Meter weiter schauen sollte, ob vielleicht woanders Baden erlaubt wäre, hing ich da wie ein Schluck Wasser in der Kurve, bis meine Leute doch auftauchten.

In der Tat war das Baden zweihundert Meter weiter erlaubt, da war ein Liveguard im Dienst, der sehr lustig in einer Halbkugel im Wasser stationiert war, die ein bisschen aussah wie ein überdimensionierter, halber Moped-Helm. Meine Schwester und mein Neffe, beide sehr vietnam-erfahren, sagten mir, dass man wirklich sehr gut aufpasse. Man durfte auch nicht weiter rausschwimmen als bis zu einer Fahne/einer Leine mit Schwimmern. Da konnte man fast noch stehen, aber nicht mehr, wenn die Wellen kamen. Es war schon okay, wir hatten eine gute Zeit zu dritt im Südchinesischen Meer. Das ist ja ein Seegebiet, in dem die chinesische Marine in Hinblick auf Taiwan gerne auf dicke Hose macht, die verletzen auch gerne ab und zu die vietnamesischen Seegrenzen (12-Meilen-Linie), wenn sie in diesem Teil der Welt die Muskeln spielen lassen, wie ich erfuhr. Aber zum Glück waren keine chinesischen Kriegsschiffe zu sehen.

Wir hatten derweil Spaß in den Wellen, bis wir nach dem ausgedehnten Bad genug hatten und uns an den Strand zurückzogen. Mein Neffe und ich gönnten uns eine Dose Bier, länger als diese eine Bierlänge blieben wir auch nicht – ich kann eh nicht gut auf dem Handtuch liegen, und wir hatten ja auch noch andere Tagesordnungspunkte. Die Sonne stand auch schon sehr tief. Obwohl hier von den Temperaturen her (nach meinem Wetterempfinden zumindest…) Sommer ist, geht die Sonne gerade schon vor 18 Uhr unter. Eine ungewohnte Kombi für mich.

Nach dem Bad fuhren meine Schwester und mein Neffe mit dem Moped zurück zur Wohnung meines Neffens und seiner Freundin, ich ging auf mein Zimmer, duschte, rasierte mich und wechselte die Klamotten. Danach begann ich, diesen Beitrag zu schreiben, was ich aber dann zu unterbrechen hatte, weil die nächsten Programmpunkte anstanden.

Das waren: Zum Nachtmarkt am Fluss fahren, hier gemeinsam etwas essen und dann noch in der Nähe der Drachenbrücke etwas trinken und den Drachen Feuer speien sehen. Meine Hotelmitbewohner hatten sich ja nach dem Besuch der Marmorberge von der Gruppe getrennt und wollten auch zu zweit ein Abendessen in einem veganen Restaurant einnehmen. Ich hingegen fuhr mit einem Grab-Car alleine an den Fluss zum Nachtmarkt. Eigentlich hatte ich überlegt, bei der Gelegenheit das kleine Abenteuer als Beifahrer auf einem Grab-Moped mitzunehmen (das ist auch günstiger, kostet dann umgerechnet bei der Entfernung 1 Euro statt 1,50 Euro oder so), aber alleine bei dem Gedanken, mit meinen kaputten Gräten auf so ein Ding aufzusteigen, kriege ich bisschen Bauchschmerzen.

Drachenklauen unterwegs. Michi auch, im Grab-Car.

Unterwegs im Auto sah ich eine lustige Sache: Ein Moped zog einen Anhänger, auf dem zwei riesige Drachenklauen aufrecht standen, in dieselbe Richtung, in die wir fuhren, hinter sich her. Klar, 2024 beginnt mit dem Tet-Fest, in dessen Zeichen hier alles steht (in ganz Vietnam, ist wie Weihnachten bei uns, große Sache, es gibt auch Ferien anlässlich der Festivität), und es wird ein Jahr des Drachen. Das steht hier sogar gerade auf den Bier Saigon-Dosen drauf. und überall sind mehr Drachen zu sehen als normalerweise ohnehin schon hier. Der Drache steht für Glück und Kraft, und die Freundin meines Neffen erzählte mir, dass viele Paare ihre Kinder gerne in einem Drachenjahr bekommen wollen. Ich habe auch schon Drachen mit menschlichen Babys gesehen, vermutlich deshalb. Und die Drachklauen waren wohl für einen Drachen, der gerade noch aufgebaut werden muss. Tätsächlich hielt er unweit von meinem Ziel, beim Nachtmarkt am Fluss.

Mir war das hier erst einmal zu voll.. ich musste ja auch von der Family irgendwie gefunden werden.

Am Fluss angekommen auf dem Nachtmarkt erfuhr ich über die „Good Morning, Vietnam“-Gruppe, dass die Dinge bei der Family etwas länger gedauert hatten und ich mich noch eine Viertelstunde zu gedulden hatte. Also wollte ich den Markt alleine erkunden und ein bisschen Ingress zocken, aber ich geriet schnell in ein Gedränge, welches mir zu dicht war und durch das dann außerdem noch jemand mit einem Moped hindurch fuhr (mir war gesagt worden, dort gäbe es nur Fussgänger, nachdem mich das Moped-Gedränge beim Nachtmarkt in Can Tho eher genervt hatte). Also zog ich mich da raus und lieber meiner Wege an das Flussufer, von dem aus ich tolle Bilder vom Panorama (die Drachenbrücke, die illuminierten Hotelfassaden) machen konnte. Außerdem sag ich direkt an der Drachenbrücke Vorbereitungen für einen Drachen, der noch aufgebaut wurde – und die zwei Drachenklauen wieder, die ich auf dem Weg gesehen hatte.

Aha! Da sind also die Drachenklauen gelandet! Ich schätze, die Gerüste rechts im Bild sind tragende Strukturen des noch aufzubauenden Drachen, zu denen die aufrecht stehende Klaue in der Bildmitte dann gehört. Das kriege ich aber vielleicht nicht mehr fertig zu sehen, wir sind ja beim Tet-Fest in Pleiku.

Ich teilte meine Position über Whatsapp, und die Family (meine Schwester, mein Schwager, mein Neffe und seine Freundin) fanden mich um 19.20 Uhr an der Drachenbrücke. Wir gingen zurück zum Nachtmarkt, um dort etwas zu essen. Darüber, ob das Essen hygienisch in Ordnung wäre, hatten mein Neffe (pro) und mein Schwager (Kontra) zuvor eine längere Diskussion geführt. Am Ende vertraute ich den Locals und aß fröhlich mit. Bevor die Locals die Location zum Essen auf dem Markt auswählten, versuchten diverse Menschen mit Menükarten in der Hand, uns für die jeweiligen Stände zu begeistern. Wir gingen auch auch gefühlt zweihundert Meter Seafood mit vielen Antennentieren vorbei… nicht für mich wegen des Elektrosmog im Bauch… naja, wer mir in diesem Blog schon länger folgt, weiß, was ich meine.

Hilfe! Antennentiere ohne Ende!

Schließlich wurde von den Locals über eine Location entschieden. Wir setzen uns auf, aus europäischer Sicht, so eine Art Kindergarten-Plastiksitzgruppe. Ich hatte etwas Zweifel, ob mich als adipösen Kingsize-Europäer wohl aushalten würden, aber das klappte schon – nur wieder aufstehen war danach hart. Die Locals orderten ähnliches Essen wie am Abend zuvor: Die unvermeidlichen Sommerrollen (mit Gemüse und Garnelen), so kleine Pfannküchlein wahlweise mit Spiegelei oder Riesengarnelen drauf, Rindfleich am Bambus, vietnamesische Pfannkuchen zum rollen mit Salat in Reispapier, dazu viel Salat und natürlich die unvermeidlichen Fisch- und Chilli-Saucen. Mein Neffe und ich hatten dazu zwei Saigon Lager, die anderen frische Fruchtsäfte. Es schmeckte gut, ich probierte auch von einem getrockneten Fisch, der aber nicht so mein Ding war. Die Freundin meines Neffens besorgte sich dann auch noch eine Portion getrockneten Tintenfisch, den man gut kauen muss – da war ich dann auch direkt mal raus.

Ein bisschen Foodporn.

Nachdem die Mahlzeit beendet war, gingen wir ans Flußufer mit guten Blick auf die Drachenbrücke, insbesondere dessen Kopf. Ich erfuhr von der Freundin meines Neffens, dass Drachen Seetiere sind, daher weist der Kopf in Richtung Meer. Die Regierung hat sich Mühe gegeben, die Stadt Da Nang für Touristen attraktiv zu machen – aus meiner Sicht mit viel Erfolg. Jeden Freitag und Samstag wird die Drachenbrücke zwischenzeitlich für den Verkehr für eine Viertelstunde gesperrt, und der Kopf spuckt mehrmals Feuer in dieser Zeit zwischen 21.00 und 21.15 Uhr. Am Ende spuckt der Kopf dann noch mehrmals Wasser. Leute, die direkt davor stehen (und das vielleicht teilweise nicht wirklich wissen) kriegen dann richtig den Ar… den Popo nass gespritzt. Ein tolles Spektakel für uns Touristen, fürwahr. Es gibt auch extra Touriboote, auf denen man sich das von der Wasserseite aus ansehen kann.

Ngong Lam!

Wir hatten uns derweil auf Stühlen und an Tischen am Flussufer niedergelassen und orderten neue Runden Getränke, Bier für mich und meinen Neffen, Kokusnüsse und Zuckerrohrsaft (muss ich unbedingt auch noch probieren) für die anderen. Auch meine Mitbewohner aus dem Hotel stießen zur Drachenshow zu uns und setzen sich zu ihren Drinks. Dann begann das Spektakel und alle (ich inklusive) machten fleißig Foto- und Videoaufnahmen. War schon ziemlich cool, die Nummer.

Das ist das Ende eines Feuerstoßes. Die Bilder, wenn das Viech richtig Gas gibt, waren mir zu hoch belichtet. Ob das Teil auch Rauchringe blasen kann?
So geht das Katzenlied!

Nach der Drachenshow tranken wir unsere Drinks aus und gingen zu Fuß zum Hochhaus, in dem mein Neffe und seine Freundin hier wohnen. Ich hatte noch (auf Wunsch meines Neffen) drei Astra-Bier aus Deutschland mitgebracht, die ich in der Wohnung abliefern musste, außerdem musste ich mal klein. Und meine Hotel-Mitbewohner hatten die Wohnung noch nicht gesehen und somit auch nicht den spektakulären Blick aus deren Fenster und von deren Dachterrasse. Also fuhren wir erst in den 17. und dann in den 34. Stock hoch und knipsten noch fleißig Bilder.

Danach fuhr ich mit meinen Mitbewohnern ins Erdgeschoss, ich orderte ein Grab per App und wir traten den Rückweg zum Hotel an. Dort schrieb ich nun diese Zeilen fertig und komme nun auch zum Ende.

Vorschau: Morgen werden wir hier um 8.10 Uhr vor dem Hotel von einem von der Freundin meines Neffens organisierten Kleinbus abgeholt. Es geht unter anderem über den wohl landschaftlich schönen Hai Vân Pass zur „Imperial City of Huê“, der Hauptstadt des letzten, hiesigen Kaisers. Nun, ich habe keine Ahnung, aber ich lasse mich mal überraschen.

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Ich möchte den Werbetreibenden, die heutzutage mehr Daten über Individuen sammeln als die Geheimdienste dieser Welt, nicht kostenlos Informationen zur Verfügung stellen. Obwohl ich das mit Sicherheit auch hiermit bereits getan habe.
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